Highlight der Woche
Intermot
05.10.2012

Auf der größten Motorradmesse im deutschsprachigen Raum präsentierte die Motorradindustrie die ersten Neuheiten der Saison 2013.

eine der Honda Neuheiten 2013, die CB 1100 &

Wintertipp´s füe Eure Bekleidung


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Wenn das der Papa sieht. Mit der CB1100 belebt Honda den Geist der späten 70er und frühen 80er wieder, als die CB750 Four das Motorrad der Stunde war. Revolutionär in Technik, Standfestigkeit und Kraftentfaltung. Max. Leistung: 66 kW/7.500 min-1 (95/1/EC) Max. Drehmoment: 93 Nm/5.000 min-1 (95/1/EC) Gewicht vollgetankt: 248 kg Preis: noch nicht bekannt


Tipp´s für Eure Bekleidung

Hochwertige Motorradbekleidung ist meist teuer. Damit sie lange Aussehen und Funktionalität behält, braucht sie Zuwendung in Form von Reinigung und Pflege. Keine Zeit eignet sich dazu so gut wie der Herbst, bevor die Schutzklamotten im Schrank verschwinden.

Leder

Rennfahrer tun es gern. Sie stopfen ihren verschwitzten, Fliegen übersäten Einteiler einfach in die Waschmaschine, geben Feinwaschmittel dazu und schalten bei 30 Grad auf Schonprogramm. Die meisten Lederkombis überstehen die maschinelle Behandlung unbeschadet, bei neueren Handschuhen soll der Waschgang vor dem Tragen gar ein Abfärben bei Regen verhindern. Wer die sichere Seite bevorzugt – vor allem wenn kein Bekleidungssponsor zur Verfügung steht – greift zu Seife und Schwamm. Das sollte unbedingt einmal im Jahr geschehen, sonst wird das Leder spröde, die Farben verblassen und die Poren verstopfen.

Im Handel gibt es allerlei spezielle Reinigungsmittel zu kaufen, doch viele Motorradbekleidungshersteller empfehlen Hausmittel wie Spüli oder Kernseife. Auf keinen Fall starke Fußbodenreiniger oder Waschbenzin verwenden. Sie zerstören nicht nur die Farbe, sondern auch die Struktur des Leders. Es verliert seine Dehnbarkeit und kann im Falle eines Falles reißen.

Im ersten Reinigungsschritt die Oberfläche anfeuchten. Dazu eignet sich beispielsweise ein Handsprayer für Pflanzen. Danach mit einem weichen Schwamm die Seifenlauge auftragen und den Schmutz vorsichtig mit kreisenden Bewegungen lösen. Ist die Kombis sauber, sollte man sie mit einem Handtuch trocken reiben und sofort mit der Pflegebehandlung beginnen. Wartet man damit, bis das Leder zu trocken ist, werden die Poren nur oberflächlich versiegelt. Gerade im feuchten Zustand aber sind die Poren besonders aufnahmefähig.

Spezielles Lederpflegeöl auf ein weiches Tuch geben und in die Bekleidungsoberfläche einmassieren. Anschließend in einem gut gelüfteten Raum zum Trocknen aufhängen, die Nähe zu Sonne oder Heizung meiden. So kann die Feuchtigkeit verdunsten, während das Öl in die Poren zieht und das Leder geschmeidig hält. Fette sind nur wenig geeignet, dem Leder seine Geschmeidigkeit zurückzubringen, sondern sind lediglich gute Wasserabweiser. Dünn aufgetragen verkleben sie nicht die Poren, die zweite Haut kann weiterhin atmen und die Nässe perlt bei der Fahrt ab. Ob dabei Lederfett mit Bienenwachs, Melkfett oder Vaseline zum Einsatz kommen, ist egal, das Motto der Lederfettung heißt: mäßig, aber regelmäßig.

Hydrophobiertes Leder

Hydrophobiertes Leder ist durch aufwendige Gerbprozesse wasserabweisend gemacht worden, deshalb darf es ausschließlich mit Pflegemittel behandelt werden, die auf diese Eigenschaft zugeschnitten sind. Allround-Lederfette sind tabu. Das Gleiche gilt für Velours- oder Nubukleder. Nachdem die speckig gewordene Oberfläche mit einem Krepptuch wieder aufgeraut wurde, sorgen spezielle Sprays sorgen hier für fachgerechte Pflege.

Innenfutter und Protektoren

Braucht das Innenfutter ebenfalls eine Reinigung und lässt es sich nicht aus der Kombi entfernen, wandert der Lederanzug am besten komplett in eine Badewanne mit lauwarmem Wasser und pH-neutraler Waschlotion. Für die ‚Innereien’ keine Geschirrspülmittel einsetzen, denn ihre Rückstände können allergische Reaktionen auslösen.

Stecken die Protektoren in öffenbaren Taschen, die Schützer herauspulen. Sind sie aus Schaumstoff und eingeklebt, werden sie nach der Wässerung einfach ausgewrungen. Nachdem die Lederkombi gründlich gespült wurde, sie wie oben beschrieben trocknen, pflegen und aufhängen.

Textilien

Motorradanzüge aus Textilien lassen sich wesentlich einfacher reinigen.
Ist dem Schmutz mit Wasser, Seife und Schwamm nicht mehr beizukommen, wandern Jacke und Hose nach einem Blick auf die Pflege-Etiketten in die Waschmaschine. Spezialwaschmittel gibt zu kaufen, Feinwaschmittel tun es auch. Die Faustregel lautet: „Besser oft ohne oder mit wenig Waschmittel, als selten mit viel pflegen“. Das heißt, dass häufiges Waschen den meist eingebauten Membranen nicht schadet, Waschmittelrückstände aber die Funktion sehr wohl beeinträchtigen. Sie setzen die Poren zu und die Atmungsaktivität schwindet. Deshalb kann ein zusätzlicher Spülgang nie schaden. Ein absolutes No-Go sind Weichspüler.

Trocknen im Trockner und warmes Dampfbügeln empfehlen Membranhersteller wie Gore, da jede Wärme nach dem Waschen den wasserabweisenden Imprägniereffekt reaktiviert. Dennoch sollte nach jeder dritten Wäsche die Imprägnierung mit einem geeigneten Spray aufgefrischt werden. Mit der Wasserdichtigkeit einer Membran hat die Imprägnierung allerdings nichts zu tun. Sie ummantelt nur die Fasern des Obermaterials, damit dieses sich nicht zu voll saugt und wie ein schwerer, nasser Sack am Körper hängt.

Richtig aufbewahren

Trockenheit, gleichmäßige Temperatur und gute Durchlüftung sind die drei Basics einer artgerechten Überwinterung von Motorradbekleidung. Deshalb fühlen sich Lederkombis sowie Jacke und Hose auf Bügeln im Kleiderschrank pudelwohl. Soll ein Kleidersatz den Winterschlaf zusätzlich schützen, eignen sich luftdurchlässige Überzieher am besten. Von zugeknoteten Plastiksäcken ist abzuraten. Ebenfalls zu vermeiden sind Falten, da Leder sich an diesen Stellen verzieht oder verfärbt und die Membranen durch Knicks auf Dauer leiden. Gefaltet und gestapelt ist die schlechteste Option.

Qelle:Karin Schickinger

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